Edition

Unveröffentlicht Ungültig AGATE

    Grundinformationen

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    Burchards Dekret Digital eng
    Burchards Dekret Digital deu
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    PR.770
    II.D.44-1/-3
    Bei Printeditionen geben Sie das Jahr der Veröffentlichung an, bei mehrbändigen Werken den Zeitraum. Bei digitalen Editionen geben Sie den Zeitraum von der Veröffentlichung der ersten Version bis zum (geplanten) Abschluss des Editionsprojektes an. Besteht die hier beschriebene Edition aus mehreren Teilen, geben Sie die Zeitspanne für alle Teile an. Geben Sie das Jahr im Format YYYY an, einen Zeitraum im Format YYYY-YYYY. Ist das Editionsprojekt noch nicht abgeschlossen, können Sie YYYY- eingeben.
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    2020-01-01 - 2037-12-31

    Ausgabeformen

    Bitte wählen Sie aus, in welcher Form die Edition vorliegt. Gibt es verschiedene Ausgabeformen, können Sie diese in separaten Einträgen erfassen und anschließend diese Einträge über "Relationen" verknüpfen.
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    Geben Sie hier die Sprache(n) an, die in der Ausgabeform verwendet werden. Die Sprachen, die in der Edition vorkommen, werden unter "Informationen zum/zu den Editionsobjekt(en)" erfasst.
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    Relationen

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    Ecclesiastical law had a lasting influence on Western and Central Europe until the 20th century and contributed fundamentally to the emergence of common European legal foundations. The ways in whic... Ecclesiastical law had a lasting influence on Western and Central Europe until the 20th century and contributed fundamentally to the emergence of common European legal foundations. The ways in which these influences were transmitted are manifold and go back a long way. For it was not only since the 12th century - as is often claimed - that Europe developed into a unified area in many respects in the course of a shaping of ecclesiastical and Roman law. Rather, great importance is attached to efforts to collect, systematise and further develop ecclesiastical law, which were undertaken in the often underestimated era between the Carolingian reforms and the scholarly awakening of scholasticism and canon law in the 12th century. By far the most influential collection of this period is owed to Bishop Burchard of Worms (1000-1025). His work, the so-called ›Decretum Burchardi‹, was considered the ecclesiastical law book par excellence in the 11th and 12th centuries and could be quoted with the simple reference »ex Burchardo, ex Bruchardo, ex Brocardo« - not only scholars of canon law but also practitioners of diocesan administration knew immediately what was meant. This practical legal significance was probably also responsible for the fact that the Worms bishop's collection was able to hold its own as a standard work against more up-to-date collections. Even the ›Decretum Gratiani‹, written around 1140 and the basis for all further developments in ecclesiastical law and scientific canon law, was supplemented and commented on with Burchard's work. The project places the ›Decretum Burchardi‹ at the centre of fundamental, multi-perspective research: It makes the important manuscript tradition accessible, develops a reliable critical edition and examines the rich traces of reception in Germany, Italy, France and Spain. The innovative aspect of the project is the digital indexing as well as the reception-historical orientation, which gives an impression of the enormous dynamics of European legal cultures. The Europe-wide dissemination of the witnesses of transmission and reception as well as the cross-epochal impact of the collection require the integration of international cooperation partners in the project. Due to these tasks, the development of a digital working platform is at the centre of the project. It serves as a digital resource for the preparation and internal and external availability of the various materials (manuscripts, catalogues, source editions, etc.) as well as the publication of an extended digital edition. In addition, it enables the exchange and bundling of the lively international research on sources and reception of medieval canon law and its digital offerings.
    Kirchliches Recht prägte West- und Mitteleuropa bis ins 20. Jahrhundert nachhaltig und trug fundamental zur Entstehung gemeinsamer europäischer Rechtsgrundlagen bei. Die Vermittlungswege dieser Ein... Kirchliches Recht prägte West- und Mitteleuropa bis ins 20. Jahrhundert nachhaltig und trug fundamental zur Entstehung gemeinsamer europäischer Rechtsgrundlagen bei. Die Vermittlungswege dieser Einflüsse sind vielfältig und reichen weit zurück. Denn nicht erst seit dem 12. Jahrhundert entwickelte sich – wie oft behauptet – Europa im Zuge einer Ausgestaltung des kirchlichen und römischen Rechts zu einem in vielerlei Hinsicht einheitlichen Raum. Große Bedeutung kommt vielmehr gerade Bemühungen um die Sammlung, Systematisierung und Fortentwicklung des kirchlichen Rechts zu, die in der häufig unterschätzten Epoche zwischen den karolingischen Reformen und dem wissenschaftlichen Aufbruch von Scholastik und Kanonistik im 12. Jahrhundert unternommen wurden. Die bei weitem einflussreichste Sammlung dieser Zeit verdankt sich dem Bischof Burchard von Worms (1000–1025). Sein Werk, das sogenannte 'Decretum Burchardi', galt im 11. und 12. Jahrhundert als das kirchliche Rechtsbuch par excellence und konnte mit dem einfachen Verweis "ex Burchardo, ex Bruchardo, ex Brocardo" zitiert werden – nicht nur Gelehrte des Kirchenrechts, sondern auch Praktiker der Diözesanverwaltung wussten sofort, was gemeint war. Diese rechtspraktische Bedeutung war wohl auch dafür verantwortlich, dass die Sammlung des Wormser Bischofs sich als Standardwerk gegenüber aktuelleren Sammlungen behaupten konnte. Sogar das um 1140 entstandene 'Decretum Gratiani', Grundlage aller weiteren Entwicklung des kirchlichen Rechts und der wissenschaftlichen Kanonistik, wurde noch mit Burchards Werk ergänzt und kommentiert. Das Projekt stellt das 'Decretum Burchardi' in den Mittelpunkt grundlegender, multiperspektivischer Forschungen: Es erschließt die bedeutende handschriftliche Überlieferung, erarbeitet eine belastbare, kritische Edition und sichtet die reichen Rezeptionsspuren in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. Innovativ bei der Erarbeitung ist die digitale Erschließung ebenso wie die rezeptionsgeschichtliche Ausrichtung, die einen Eindruck von der gewaltigen Dynamik europäischer Rechtskulturen vermittelt. Die europaweite Verbreitung der Überlieferungs- und Rezeptionszeugen sowie die epochenübergreifende Wirkung der Sammlung erfordern die Einbindung internationaler Kooperationspartner in das Projekt. Aufgrund dieser Aufgaben steht der Aufbau einer digitalen Arbeitsplattform im Zentrum des Projektes. Sie dient als digitale Ressource für die Aufbereitung und projektinterne sowie externe Verfügbarkeit der verschiedenen Materialien (Handschriften, Kataloge, Quelleneditionen etc.) sowie die Publikation einer erweiterten digitalen Edition. Darüber hinaus ermöglicht sie den Austausch und die Bündelung der regen internationalen Forschung zu Quellen und Rezeption des mittelalterlichen Kirchenrechts und ihrer digitalen Angebote.

    Beteiligte Personen und Institutionen

    Erfassen Sie hier die Personen, die an dem editorischen Projekt beteiligt sind oder waren. Die Urheber:innen des edierten Materials werden unter "Informationen zum/zu den Editionsobjekt(en)" erfasst.
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    Erfassen Sie hier die Institutionen, die an dem editorischen Projekt beteiligt sind oder waren, z.B. als Fördermittelgeber:in, datenhaltende und/oder durchführende Institutionen.
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    Informationen zum/zu den Editionsobjekt(en) (= Edendum/Edenda)

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    Hier können die Quellen genauer spezifiziert werden. Mögliche Einträge sind beispielsweise: Handschriften, Typoskripte, Drucke, Briefe, Protokolle, Reiseberichte, Rezepte, Tagebücher oder Urkunden. Legen Sie für jede Angabe ein neues Feld an.
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    Geben Sie hier den Zeitraum an, in dem das bzw. die Editionsobjekte Ihrer Edition entstanden sind (möglichst im Format YYYY bzw. YYYY-YYYY.)
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    Moderne
    2. Jahrtausend
    Mittelalter
    Europa
    Erfassen Sie hier die dominanten Sprachen (bzw. Sprachstufen), mindestens die Hauptsprache der Editionsobjekte. Nutzen Sie das Freitextfeld für Sprachen, die nicht vom ISO-Code 639-3 abgedeckt werden.
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    Erfassen Sie hier die im Edendum verwendeten Schriftsysteme, insbesondere nicht-lateinische Schriften. Nutzen Sie das Freitextfeld für Schriften, die nicht abgedeckt werden.
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    Erfassen Sie hier den/die Urheber:innen zum Edendum. Die Angabe von Urheber:in bzw. Werk ist optional, für eine bessere Findbarkeit sollten Sie jedoch mindestens eine Angabe vermerken.
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    Erfassen Sie hier, falls vorhanden, den Werktitel des Edendums. Die Angabe von Urheber:in bzw. Werk ist optional, für eine bessere Findbarkeit sollten Sie jedoch mindestens eine Angabe vermerken.
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    Editorische Umsetzung

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    Technologien

    Sie können einen oder mehrere Einträge aus der Liste wählen oder einen neuen Eintrag hinzufügen.
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    Geben Sie hier die verwendete Software, Tools usw. an. Die Auswahlmöglichkeiten basieren auf dem SSH Marketplace.
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    Geben Sie hier die verwendete Software, Tools usw. an. Die Auswahlmöglichkeiten orientieren sich am Research Software Directory (RSD). Wenn Ihre Software nicht aufgeführt ist, empfehlen wir Ihnen, sie zu registrieren: https://research-software.cceh.uni-koeln.de/
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    Hier können Sie zusätzliche technische Angaben zur Edition machen. Für Technologien mit Namespace-URI (z.B. für CIDOC CRM die URI http://www.cidoc-crm.org/cidoc-crm/) bitte einfach diese angeben.
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    Informationen zum Datensatz

    Hier erfolgt die Angabe der Datenquelle bzw. Provenienz, aus der der Eintrag hervorgegangen ist. Bei "manueller Eingabe" ist dieser Eintrag selbst die Provenienz.
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    AGATE
    Zum Portfolio zählen Editionen, die von den Partnern der Task Area Editions in Text+ eingebracht und verzeichnet wurden.
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    Weitere Informationen

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    Arbeitsplattform zu Texterschließung und Wirkungsgeschichte früh- und hochmittelalterlicher Rechtskulturen
    Arbeitsplattform zu Texterschließung und Wirkungsgeschichte früh- und hochmittelalterlicher Rechtskulturen
    Verwenden Sie dieses Feld für die Angabe einer Review zum Projekt. Im Bereich digitaler Editorik ist das Rezensionsjournal RIDE einschlägig.
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    FAIR & FDM

    Es werden Angaben zum Forschungsdatenmanagement gemacht (z.B. in der Projektbeschreibung).
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    Es werden persistente Identifikatoren (z.B. DOI, ePIC) verwendet, um Forschungsdaten zu addressieren. (F = Findable)
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    Die Edition verwendet verbreitete Standards (z.B. TEI-XML). (I = Interoperable)
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    In der Edition werden Entitäten mit Normdaten verlinkt (z.B. GND für Personen) (I = Interoperable)
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    Die Daten werden über ein (zertifiziertes) Repositorium (z.B. CTS, nestor) zur Verfügung gestellt.
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    Die Daten werden zum Download zur Verfügung gestellt. (A = Accessable)
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    Der Zugriff auf Daten über Schnittstellen (z.B. REST, OAI-PMH) ist möglich. (A = Accessable)
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    Die verwendete Lizenz erlaubt eine weitgehende Nutzung der Daten. (R = Reusable)
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    Es wurden Maßnahmen zur barrierefreien Gestaltung der Webseite / des Webportals getroffen, auf der/dem die Edition präsentiert wird.
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    Registry Metadaten

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    27. Juli 2024, 12:20:00
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    2
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    27. Juli 2024, 12:00:51
    Einträge können aus untergeordneten Schichten bestehen, aus denen ein Eintrag zusammengesetzt wird. Legen Sie hier die untergeordneten Schichten und ihre Priorisierung fest. Speichern Sie den Datensatz möglichst unmittelbar nach Festlegung oder Veränderungen der Schichten, um den den Eintrag auf Basis seiner neuen Zusammensetzung bearbeiten zu können.
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